Kühlung gegen drohenden Haarverlust sowie Hand- und Fußsyndrom

Viele Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie durchlaufen, haben nicht nur starke körperliche Beschwerden. Der Verlust der Haare ist eine besonders gefürchtete und belastende Nebenwirkung, denn durch die sogenannte „Alopezie“ verändert sich ihr Körperbild. Die Krebserkrankung wird nach außen sichtbar, stigmatisiert und beeinträchtigt die Lebensqualität noch mehr.

Auch wenn der Haarverlust nicht immer vollständig vermieden werden kann: durch verschiedene Studien ist belegt, dass die Kühlbehandlung der Kopfhaut den Chemotherapie bedingten Haarausfall erheblich verringern kann. Dies gilt unter bestimmten Voraussetzungen für Brustkrebspatientinnen, die mit einer vorbeugenden oder mit einer die Lebensdauer verlängernden Chemotherapie behandelt werden.

Eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie bei Gabe taxanhaltiger Medikamente sind die induzierte Polyneuropathie (CIPN) und das Hand- und Fußsyndrom (HFS). Diese schmerzhaften Nervenschädigungen in den Extremitäten schränken die Lebensqualität befristet, manchmal aber auch dauerhaft ein. Hier kann mit gradgenauer Kühlung von Händen und Füßen durch den Einsatz von Hilotherm-Geräten geholfen werden.

Ob diese Begleitangebote für Sie in Frage kommen, besprechen Sie bitte, ebenso wie die Frage eines eventuellen ­Kostenbeitrags, mit Ihren behandelnden Ärzt*innen.

„EINE CHEMOTHERAPIE HAT VIELE NEBENWIRKUNGEN. MIT DEM EINSATZ VON KÜHLKAPPEN UND HILOTHERM-GERÄTEN HELFEN WIR, EINIGE DAVON ZU MINDERN.“
DR. ANNE-SOPHIE ADAM,
AFSANA HUSSAINZADA